#1 Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ion Tichy 29.08.2015 05:06

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Dieses Thema darf in keinem guten Forum fehlen.

Aber Spaß beiseite. Seit langem in der Diskussion zwischen meinem Kumpel André & mir. Was kommt zur Schmierung in die Homokineten & Gleichlaufgelenke beim Ural? Mancher sagte dann schon, nur Getriebeöl oder nur Schmierfett. Beides falsch. Laut Benutzerhandbuch ein Gemisch 1:1 aus Schmierfett & Öl. Alternativ wurde immer mal wieder Getriebefließfett vorgeschlagen, auch von Leuten, die es wissen müssen. Wie so oft habe ich wieder lange Zeit im Internetz gewühlt, dabei lag die Lösung vor meinen Augen. Gleich sorgfältig lesen hätte mal wieder viel Mühe gespart. Im Benutzerhandbuch gibt es nämlich in der Schmiertabelle eine Spalte "Gleichwertiger ausländischer Schmierstoff" & in dieser wird unter anderem Retinax A genannt. Wen wunderts noch, bei Retinax handelt es sich augenscheinlich um Getriebefließfett. Problem beim Ural also gelöst, beides ist richtig.

Wie sieht es bei euch aus, gibt es bei Uaz, Gaz & Co ein ähnliches Problem? Welche Erfahrungen habt ihr eventuell gemacht & wie ist eure Meinung zum Thema Getriebfließfett?

Grüße.
Axel

#2 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Marcus 29.08.2015 06:58

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Hallo,

für den GAZ 66 sagt das Handbuch "Achsnabe: 1,0 Liter 50% 80/90 GL4 und 50% Schmierfett".

Beim Wechsel der Radlager habe ich trotzdem Schmierfett pur reingepackt, da wir wenig echten Wintereinsatz planen. Bei der heutigen Qualität der Schmierstoffe sollte das kein Thema sein.

Heute ist bei uns dann übrigens der große Ölwechseltag geplant: Alle Getriebe, Differenziale, etc. und auch nochmal das Motoröl.

Grüße

Marcus

#3 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ich 29.08.2015 19:08

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Ihr macht euch aber echt Arbeit.., Respekt !!!
(hab mir grad mal den GAS 66 Blog durchgeschaut )

#4 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ion Tichy 30.08.2015 01:10

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Zitat von Marcus im Beitrag #2
Hallo,

für den GAZ 66 sagt das Handbuch "Achsnabe: 1,0 Liter 50% 80/90 GL4 und 50% Schmierfett".

Beim Wechsel der Radlager habe ich trotzdem Schmierfett pur reingepackt, da wir wenig echten Wintereinsatz planen. Bei der heutigen Qualität der Schmierstoffe sollte das kein Thema sein.

Heute ist bei uns dann übrigens der große Ölwechseltag geplant: Alle Getriebe, Differenziale, etc. und auch nochmal das Motoröl.

Grüße

Marcus



Hi Marcus.

Du sprichst hier von normalem Schmierfett? Meinst Du, dass so genügend Schmierwirkung erreicht wird (Stichwort Viskosität usw.)? Hmmm, hoffentlich irrst Du Dich da nicht. Ich denke mir immer, es wird schon einen Grund haben, warum es so im Benutzerhandbuch steht. Der Tipp mit dem Getriebefließfett kam übrigens (unter anderem) vom Großen Weisen. Er hatte im Uralforum dazu einiges geschrieben. Dabei ging es auch nur um den oben von mir beschriebenen Fall, bei dem ein Gemisch aus Öl & Fett vorgeschrieben ist. Hier kann man eben statt des Gemischs Fließfett verwenden. Was anderes ist es bei den Fällen, die man durch die Internetsuche so zu lesen bekommt. Da möchten die Leute oftmals Fließfett irgendwo einfüllen, wo nur Öl vorgeschrieben ist. Ein heiß diskutiertes Thema, bei dem sich anscheinend die Gemüter erhitzen (ähnlich ist es übrigens auch beim Thema: "Destiliertes oder normales Wasser in den Kühler").
Wie gesagt, habe mich zusammen mit André schon ewig mit dem Thema beschäftigt, ob wir Gemisch oder Fließfett verwenden. Aber jetzt, da ich die Legitimation in der Schmiertabelle gefunden habe, werde ich es mal mit dem Fließfett probieren. Daher bin ich auch immer an Erfahrungsberichten interessiert.

Den großen Ölwechseltag hatte ich schon letzten Sommer. Alle Getriebe bis auf die Schwingennaben & eben die Homokineten. Motoröl muss auch noch gemacht werden.

Viel Spaß.
Axel

#5 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Marcus 31.08.2015 08:54

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Zitat von Ich im Beitrag #3
Ihr macht euch aber echt Arbeit.., Respekt !!!
(hab mir grad mal den GAS 66 Blog durchgeschaut )


Danke für die Blumen... Unser GAZ soll ein zuverlässiges Fernreisemobil mit Off-Road-Fähigkeit werden. Da ist er sicher nicht bis an seine technischen Grenzen abseits der Straße gefordert, aber so Komponenten wie Räder, Bremsen, etc. müssen da einfach ordentlich gemacht sein. Und so langsam wird's.

Grüße

Marcus

#6 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Marcus 31.08.2015 09:17

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Hallo,

Zitat von Ion Tichy im Beitrag #4
Du sprichst hier von normalem Schmierfett? Meinst Du, dass so genügend Schmierwirkung erreicht wird (Stichwort Viskosität usw.)? Hmmm, hoffentlich irrst Du Dich da nicht. Ich denke mir immer, es wird schon einen Grund haben, warum es so im Benutzerhandbuch steht...

die Füllung exakt nach Handbuch ist mit Sicherheit nicht verkehrt, da bist Du auf der sicheren Seite.

Ich versuche trotzdem, mir an solchen Stellen das Leben etwas leichter zu machen. Die klassische Fettpackung ohne Graphit funktioniert in den Lagern aller anderer Fahrzeuge, die ich kenne, d.h. neben LKWs auch in PKWs Motorrädern, Schienenfahrzeugen, etc. Wenn man natürlich das komplette Einsatzspektrum der russischen LKW sieht (Stichwort Sibirien), dann sind da Temperaturbereiche und Einsatzbedingungen dabei, bei denen die einfache Fettpackung möglicherweise an ihre Grenzen kommt. Ich hoffe aber, auch Fahrten unterhalb von -20° C verzichten zu können und vermute, dass das die meisten hier ebenfalls so praktizieren.

Dazu kommt, dass die Schmierfähigkeit der heutigen Schmierstoffe gegenüber den Eigenschaften der entsprechenden Stoffe von vor 40 Jahren - egal ob im Osten oder im Westen - ein gutes Stück überlegen sind und daher zusätzliche Reserven bieten.

Bei unserem GAZ hatte ich nebenher noch die Erfahrung gemacht, dass verhältnismäßig viel Dreck in die Radlager und sogar bis in die Steckachsen eingedrungen war. Hier hoffe ich, dass ein etwas festeres Fett und der Verzicht auf zu viel Graben im Schlamm diesen Effekt verhindern helfen. Die Substanz, die wir dort nämlich raus geholt haben, war von der Viskosität her nicht mehr im Bereich gängiger Schmiermittel einzuordnen, hatte aber einen hohen Anteil sandiger bis feinkörniger Feststoffe. Entsprechend hatten die Lager - nachdem das Fahrzeug vor dem Sommer 2014 ca. 2 Jahre in Marburg eher ein Standzeug war - auf der Lauffläche lustige Korrosionsmuster, die nicht einmal die typischen Riefen in Rollsichtung hatten.

Ein Bild der Lagerschale finde ich gerade nicht, aber dieser Einblick passt da auch ganz gut:

Bild entfernt (keine Rechte)

Grüße

Marcus

#7 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ion Tichy 05.09.2015 12:04

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Hallo Marcus.

Mhmmm, Schokolade.
Ich werde es in den Homokineten mit dem Getriebefließfett probieren. Denke auch, dass dies eine gute & zeitgemäße Lösung ist.

Grüße.
Axel

#8 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ion Tichy 11.09.2015 11:03

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So, habe gestern den Homokineten auf der Beifahrerseite geöffnet. Zuerst kam etwas Altöl (dem Geruch nach eindeutig altes Getriebeöl) & dann das alte Gemisch. Es hat eine Konsistenz wie flüssiges Karamel oder Honig. Über Nacht habe ich es offen gelassen & heute werde ich es spülen & die Kugel reinigen. Dann wird das Getriebefließfett eingefüllt.

Mal sehen wie es läuft.
Axel

#9 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ion Tichy 10.02.2016 01:07

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Inzwischen hab ich in beiden Homokineten frisches Getriebefließfett drin, mal sehen, wie es sich beim Fahren macht. Naja, wenn es irgendwann mal soweit sein sollte.

#10 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Dirk 10.02.2016 07:04

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Zitat von Ion Tichy im Beitrag #4
Zitat von Marcus im Beitrag #2
Hallo,

für den GAZ 66 sagt das Handbuch "Achsnabe: 1,0 Liter 50% 80/90 GL4 und 50% Schmierfett".




Du sprichst hier von normalem Schmierfett? Meinst Du, dass so genügend Schmierwirkung erreicht wird (Stichwort Viskosität usw.)? Hmmm, hoffentlich irrst Du Dich da nicht. Ich denke mir immer, es wird schon einen Grund haben, warum es so im Benutzerhandbuch steht. Der Tipp mit dem Getriebefließfett kam übrigens (unter anderem) vom Großen Weisen. Er hatte im Uralforum dazu einiges geschrieben. Dabei ging es auch nur um den oben von mir beschriebenen Fall, bei dem ein Gemisch aus Öl & Fett vorgeschrieben ist. Hier kann man eben statt des Gemischs Fließfett verwenden. Was anderes ist es bei den Fällen, die man durch die Internetsuche so zu lesen bekommt. Da möchten die Leute oftmals Fließfett irgendwo einfüllen, wo nur Öl vorgeschrieben ist. Ein heiß diskutiertes Thema, bei dem sich anscheinend die Gemüter erhitzen (ähnlich ist es übrigens auch beim Thema: "Destiliertes oder normales Wasser in den Kühler").
Wie gesagt, habe mich zusammen mit André schon ewig mit dem Thema beschäftigt, ob wir Gemisch oder Fließfett verwenden. Aber jetzt, da ich die Legitimation in der Schmiertabelle gefunden habe, werde ich es mal mit dem Fließfett probieren. Daher bin ich auch immer an Erfahrungsberichten interessiert.



Zitat von Ion Tichy im Beitrag #9
Inzwischen hab ich in beiden Homokineten frisches Getriebefließfett drin, mal sehen, wie es sich beim Fahren macht.
Naja, wenn es irgendwann mal soweit sein sollte.


Die Verwendung von Fließfett ist mir aufgrund der vernichtenden Aussagen/Erfahrungen (zu hohe Viskosität) im Ural-Dnepr-Net bzgl. Schmierung des Endantriebs suspekt.
Also nur Hörensagen, ich habs daher nicht ausprobiert und daher sehe ich Euren Erfahrungsberichten entgegen.
(Angeblich bekommt man das Fließfett kaum wieder raus)

In den Differentiale/Achsen vom GAZ habe ich bislang normales Getriebeöl SAE 90 GL-4 drin.
Bislang alles prima (bis auf leichte Leckage), daher möchte ich beim nun anstehenden turnusmäßigem Wechsel auf eine etwas dickflüssigere Suppe umsteigen.
Ich probiere nun mal das hier
4x4 Offroad-Differentialöl : 75W-140 für den GAZ, was auch schon im Endantrieb meiner M72 drin ist.

Von der Konsistenz her und den Angaben aus den Datenblättern der verschiedene Hesteller ergibt sich, dass der Einsatzweck in Achsen auch mit Stirn-Kegelradpaarungen unter hoher Last (Landmaschinen etc.) prädestiniert ist.

Nun ja, man wird sehen... oder auch nicht. Wahrscheinlich zucken unsere russischen Zahnräder nur gelangweilt mit den Schultern, wenn die neue Hi-Tech-Plörre reinkommt


BTW: zum Thema Destilliertes Kühlwasser ja/nein könnte ich sogar bißchen was fachlich fundiertes beitragen, da ich mit so was nebenbei auch beruflich zu tun habe
(Wasseranalysen des Kühlwasserkreislaufs).
Was da in Foren zu dem Thema zum Besten gegeben wird, geht als schon ins Absurde/Lächerliche

#11 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ion Tichy 10.02.2016 22:21

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Hi Dirk,

um es nochmal zu relativieren. Im Internet geht es ja meistens darum, Getriebefließfett (im weiteren GFF) irgendwo reinzuhauen, wo vorschriftsmäßig Öl reinkommt. Das würde ich mich nicht trauen. Deshalb kommt in meine Achsgetriebe auch mein Mehrbereichsgetriebeöl rein.

Bei den Homokineten oder wie es im Handbuch heißt, in die Gehäuse der Gleichlaufgelenke kommt laut Handbuch das Gemisch 50% Öl / 50% Fett. Mit dem GFF spart man sich das Gematsche beim Mischen & Einfüllen. Was mich persönlich zu dessen Verwendung brachte ist folgendes:
- nach etwas Recherche habe ich festgestellt, dass unter anderem eh ein GFF im Handbuch als ausländischer Schmierstoff genannt wird (also schon von daher alles top)
- der "große Weise" unter den Ural 4320 Fahrern benutzt GFF, & der fährt nun wirklich viel mit dem Auto rum (also gibt es die positiven Erfahrungen schon im laufendem Betrieb)
- Kommentar aus meiner Treckerbude: GFF ist doch nichts anderes als das Öl-Fett-Gemisch (& die haben schon Ahnung, es sind hier in der Gegend jede Menge Oldie-Trecker, Unimogs usw. unterwegs)
- historisch gesehen kommt GFF aus der Zeit, als die Dichtungen Öl noch nicht gehalten haben & das Öl-Fett-Gemisch ist sozusagen die sowjetisch praktische Lösung (ist natürlich nur meine Vermutung)

Das man das GFF kaum wieder raus bekommt, kann ich schon wiederlegen. Das hab ich beim Reinigen gemerkt, das GFF bekommst du schon mit etwas Waschbenzin prima gelöst. Wenn du das Gemisch verwendest, hast du auch richtig fiese Schmodderklumpen im Gehäuse. Da empfiehlt es sich sowieso, das ganze mal zu spülen.

Aber wie du schon sagst, der erste Erfahrungsbericht wird es zeigen.



Thema destilliertes Wasser. Also, da bin ich wirklich sehr interessiert dran. Schreib das mal ruhig alles, dafür ist so ein Forum ja da. Oder wie man früher auf Punkkonzerten sagte: los, spuck mich an!

Grüße & einen großen Schluck (destilliertes) Wasser.
Axel

#12 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Dirk 10.02.2016 23:04

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Hallo Axel,

Zitat
Bei den Homokineten oder wie es im Handbuch heißt, in die Gehäuse der Gleichlaufgelenke kommt laut Handbuch das Gemisch 50% Öl / 50% Fett.



ach so, eventuell liegt da dann schon der Unterschied zwischen GAZ69 und Deinem Ural begründet.
Die "Homokineten" sind doch diese kugeligen Dinger zwischen Nabe und Achse.
Da kommt beim GAZ69 gemäß Schmierplan jede Menge "Multipurpose Grease" rein, also stino Kartuschenfett übern Schmiernippel oben.






Seitlich vermischt sich das ganze dann mit dem Getriebeöl aus dem Vorgelege der Portale, was da ja so rumströmt.
Also dürfte der Effekt des Fett/Ölgemisches an der Stelle wohl ähnlich sein, wie beim Fließfett oder habe ich jetzt nen Denkfehler ?

viele Grüße
Dirk

#13 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ion Tichy 11.02.2016 01:19

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Aha, verstehe.

Genau, Homokineten sind die Kugeln. Ich hab von einem polnischen Schrauber auch schon den Begriff Äpfel gehört.

Beim Ural hast du oben am Gehäuse einen Schmiernippel für die Lager der Achsschenkelbolzen. Da kommt Schmierfett rein, höchstens 5 Kolbenhübe mit der Fettpresse. Vorn ist dann eine richtige Einlassöffnung mit Schraube, da soll das Gemisch rein. Dann schließe ich daraus, dass die Verwendung von GFF beim GAZ 69 nicht sinnvoll ist, beim Ural aber schon.
Mir hat auch mal jemand erzählt, wenn man beim Ural die Steckachsen zieht, kommt das Öl aus den Achsgetrieben gelaufen. Das war totaler Quatsch.

Irgendwann werden wir am besten mal am lebenden Objekt einen Vergleich durchführen, das wär doch klasse.

Mach doch wirklich mal ein Thema "Destilliertes Wasser als Kühlwasser ja oder nein?" auf, ich würde mich drüber freuen. Ich bin übrigens pro. Im Uralforum gabs auch mal ein prima Thema über Irrtümer, Pseudo-Fachwissen & dubiose Geschichten über unsere Fahrzeuge, vielleicht fang ich hier auch mal so etwas an, das war ganz witzig.

Grüße.
Axel

#14 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Dirk 11.02.2016 07:38

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Moin Axel,
bist ja auch spät noch am schreiben

Zu den Fett-Ölverhältnissen in den UAZ-Portalachsen (die ja bei meinem GAZ69 vebaut sind) habe ich noch etwas im Netz herumgesucht
und vom Lothar ein Statement dazu ausm anderen Forum gefunden, was sich so mit meiner These deckt (das relevanteste habe ich mal fett markiert):

Zitat
Wenn Du Ölverlust aus dem Vorgelege hast, kann ich Dir sagen, daß das in geringem Maße normal ist.
Es kann sein, daß sich dort immer mal ein Tropfen löst. Sollte es mehr sein, mußt Du die Fettpackung im Gleichlaufgelenk erneuern. Sie steht über das Wellenlager zum Vorgelege mit dem Öl im Vorgelege in Verbindung. So kommt das Öl bei Fettmangel ins Gleichlaufgelenk und tropft dann über den unteren Achsschenkelbolzen heraus.
.....Sollte die Mechanik in Ordnung sein, könnte es reichen, wenn Du eine komplette Kartusche Fett über den Nippel am oberen Achsschenkelbolzen einpreßt. Das Rad mit eingeschalteter Freilaufnabe dabei drehen, damit sich das Fett im Gleichlaufgelenk schön verteilen kann. Ölstand im Vorgelege kontrollieren.



Ich hoffe, der Lothar hat nix dagegen, dass ich ihn hier zitiere, er ist ja auch hier als "Kaffeekäffchen" vertreten, schreibt aber leider nicht mehr viel.

Zitat
Irgendwann werden wir am besten mal am lebenden Objekt einen Vergleich durchführen, das wär doch klasse.



Würde mir auch Spaß machen, Euch Chaoten live zu treffen auf ein paar Bierchen etc...
Habe den Cheffe hier (René) schon mal angeschrieben, obs im Frühjahr an einem Wochenende mal ein kleines Treffen gibt, - er schaut mal.

Zum Thema "Kühlwasser" schreibe ich noch was separat, muß jetzt aber dringend los zur Arbeit....

viele Grüße
Dirk

#15 RE: Getriebefließfett kontra Gemisch 1:1 von Ion Tichy 15.02.2016 13:07

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Hi Dirk,

oberste Prio hat bei mir aber erstmal mein Lasterchen, der muss jetzt endlich fertig werden. Danach bin ich zu allen Schandtaten bereit.

Ja, KÜHLWASSER.

Grüße.
Axel

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