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#81 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von igor469 16.02.2018 09:49

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Die Leitung hinter Fahrhaus ist zu😠
Bine Maja hat zu gemacht😁
Langsam geht es weiter

#82 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von hurricaneaicke 16.02.2018 13:55

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Ja das kenne ich. Bei mir war die Tankentlüftung zu, schön mit Erde befüllt. Da hatten die Insekten ganze Arbeit geleistet. Den Dreck habe ich raus gemacht und das Rohr mal schön in den Mund genommen und reingepustet. Anschließend gab es eine Benzindusche, denn durch dieErwärmung im Sommer ist der Sprit in das Rohr gekommen und konnte aber nicht mehr zurück, da Rohr verstopft.

#83 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von andyy 16.02.2018 14:38

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Guter Hinweis, die Leitungen mal zu kontrollieren.
Und wieder ein Punkt mehr auf der To-Do Liste...

#84 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von Ion Tichy 16.02.2018 19:49

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Bei mir war es der Ablaufschlauch vom Kühler. Hab ihn mit Draht freigepopelt. Vogelnester sind auch noch so ein Thema.

#85 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von hurricaneaicke 16.02.2018 20:43

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Ja beim Uri ohne Aufbau war auch ein Vogelnest am Vergaser verbaut.

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#86 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von hurricaneaicke 02.03.2018 20:23

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Aus Gründen des öffentlichen Interesses schreibe ich mal diesen Beitrag für alle, ich hoffe Igor hat nichts dagegen.

Nach mehreren Telefonaten zwischen Igor und mir ist der Grundgedanke von Igor gefestigt sich einen russischen Koffer auf den Uri zu setzen. Natürlich ist bei so einer Überlegung immer zuberücksichtigen was man damit machen möchte und vor allem mit wem.

Nun zum eigentlichen Problem. Der von Igor erworbene Uri war einst nicht mit einem Koffer versehen sonder mit einer Rammfähre. Dies ist zu erkennen an der Rahmenverlängerung nach hinten raus, diese stammt aus der DDR. Wie Igor mitteilte möchte er diese abschrauben. Das Wichtige dabei ist, dass die Verlängerung für den Koffer zu lang ist. Im Normalfall ist für den Koffer der Rahmen lediglich um ca. 33 cm verlängert, wobei hier natürlich die Löcher für die Quertraverse (welche bei Igor fehlt) und der Traverse für den Haken vorhanden sind.
Wichtig ist für den Koffer die Originalverlängerung, da jeder Uri am hinteren Rahmenteil die Winkelstücken angebracht hat, bei denen die verschiedenen Aufbauten immer befestigt werden. Ab den 80ern wurden diese Verlängerungen verschweißt davor waren sie genietet.

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#87 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von hurricaneaicke 02.03.2018 21:01

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Die Verlängerung bei Igor sieht original so aus:

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#88 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von Ion Tichy 02.03.2018 21:41

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Es wird ja niemanden wundern, dass ich da auch etwas die Finger im Spiel hatte. Ganz ehrlich, das Problem mit der Rahmenverlängerung hab ich gar nicht bedacht. Wieder was dazu gelernt. Aber auch so ist es verteufelt schwer, allein an die Traversen für den LAK zu kommen. Zumal man dann auch die anderen Schutzbleche braucht, was allerdings nicht ganz so schlimm ist, da man diese sicher einfacher nachbauen oder mit was anderem ersetzen kann. Bei den Traversen sollte man vor allen Dingen wissen, dass es für den Ural andere sein müssen als für die IFA Fahrzeuge. Und da liegt das Problem, denn diese sind inzwischen sehr selten, daher oft schweineteuer & in brauchbarem Zustand sollten sie natürlich auch sein.
Wenn man das alles geschafft hat, hat man immer noch keinen LAK. Die sind zwar immer mal wieder im Angebot, zurzeit jedoch nur größere Baustellen. Und selbst, wenn gute angeboten werden, ist an denen noch genug zu tun. Dazu kommt noch, dass die LAKs nicht billiger werden.

Jetzt mal eine Frage zum Russenkoffer. Gibt es den Hilfsrahmen da immer dazu, hängt der z.B. fest da dran? Oder muss man den wie bei den Traversen extra besorgen oder gar selbst was basteln?

#89 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von Dirk 03.03.2018 00:05

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Zitat von Ion Tichy im Beitrag #88
. Bei den Traversen sollte man vor allen Dingen wissen, dass es für den Ural andere sein müssen als für die IFA Fahrzeuge. Und da liegt das Problem, denn diese sind inzwischen sehr selten, daher oft schweineteuer & in brauchbarem Zustand sollten sie natürlich auch sein.




jetzt mal eine (eventuell blöde) Frage, von jemand, der von URAL-LKW keine Ahnung hat :

Wo issn da das Problem, was zu lange ist, wird weggeflext und was nicht da ist, wird aus Blech angefertigt und drangeschweißt.

Aktuell entsteht hier beim Carlos aus nem VW-LT ein Autotransporter mit selbstgeschweißtem Zusatz-Rahmen und Aufbau,
und wenn alles klappt wird da im Mai der GAZ mit nach Furstenforest gebracht.

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Auch der Nachwuchs hilft mit


bald fertig :

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Also sollte sowas doch auch fürn URAL insbesondere für Chef-Schrauber-Igor kein Problem sein.

Eher problematisch ist bestimmt, nen brauchbaren LAK für vernünftiges Geld aufzutreiben.


viele Grüße
Dirk

#90 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von Ion Tichy 03.03.2018 01:42

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Speziell bei den Traversen geht es zunächst einmal darum zu wissen, dass es verschiedene gibt. Angeboten werden nämlich meist die für IFA Fahrzeuge. Wenn du die kaufst & sie nutzen dir nichts, das ist dann .... Kauf & Transport kosten ja auch nicht gerade wenig.

Grundsätzlich geht es um die Summe der Arbeiten & den damit verbundenen Aufwand. Sagen wir mal, Igor müsste vielleicht sowieso schon was am Rahmenende machen. Sei es die Quertraverse, die Aufnahme des Protzenhakens oder der Winde. Jetzt müsste er also für den LAK die Rahmenverlängerung irgendwie einkürzen & anpassen. Da geht es schon los, wenn die ab den 80ern tatsächlich nur noch verschweißt & nicht genietet wurden. Und mal eben so am Rahmen was abflexen & rumpfuschen hat beim Ural (gibt dazu auch einen Punkt im Handbuch, glaube ich) schon einen komischen Beigeschmack, das sollte also Hand & Fuß haben. Dann sind das ja alles keine "leichten" Bleche & Träger mehr, das sind schon schwere Stahlteile. Aber sei es drum, sagen wir, Igor macht das alles. Dann die schon angesprochenen Schutzbleche, okay, geschenkt. Jetzt kommen die Traversen für den Koffer. Das sind richtig ausgewachsene Klumpen für den Ural. Die Idee, die IFA Traversen umzubauen hatten schon viele & haben es letztendlich nicht gemacht (obwohl das angeblich auch schon mal gemacht wurde). Genau, wie die Ural Traversen nachzubauen. Wenn du die mal gesehen hast, verstehst du mich sicher, es ist einfach eine andere Größenordnung. Aber sagen wir, Igor macht das, egal ob Um-, Nach- oder Eigenbau. Muss natürlich alles professionell gemacht sein, denn es soll ja dann auch halten & entsprechend funktionieren, aber ist ja grundsätzlich erstmal nicht unmöglich. Jetzt noch nen LAK besorgen. Das ist eher wenig problematisch, nur werden dummerweise gerade jetzt keine guten angeboten. Was ist denn ein guter LAK? Ein guter ist (meiner Meinung nach) einer, an dem noch alle Klappen, Luken & Türen dran sind & funktionieren. Der noch alle C-Schienen & deren Winkelstücke hat. In dem innen die GFK-Aufbauten noch drin sind. Der Fenster hat & diese noch dicht sind. Der wenn, dann nur an den Nähten undicht ist. Der keine großen Löcher & Ausschnitte hat. Selbst an so einem bleibt noch genug zu tun, ich spare mir mal die Aufzählung. Das ganze bedeutet eine große Menge Zeit, Arbeit & Geld.

Demgegenüber bestünde vielleicht die Möglichkeit, einen Russenkoffer mit bedeutend weniger Aufwand zu besorgen. Bzw. muss man das eben ganz genau gegeneinander abwägen. Das hätten wir wahrscheinlich dazu sagen müssen.

Jetzt ist es hoffentlich eher nachvollziehbar.

#91 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von Ion Tichy 03.03.2018 01:59

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Um nochmal zu ergänzen. Der LAK ist ja ein Container, ein Wechselaufbau, wie der Name schon sagt: leicht absetzbar. Deshalb ist er auf den beiden Traversen mit den Twist Locks gelagert. Der Russenkoffer ist kein Container, sondern ein klassischer Kofferaufbau, und somit auch nicht absetzbar. Er ist auf einem Hilfsrahmen gelagert. Beide haben ihre Vor- & Nachteile.

#92 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von hurricaneaicke 03.03.2018 12:44

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Danke Axel, da bleibt mir nur zu sagen, dass der Koffer seinen Rahmen schon drunter hat, genau wie die Pritschen.

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so sollte dann die Heckpartie aussehen...

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#93 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von Ich 03.03.2018 14:59

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Solche Traversen hat doch aber jeder LKW mit Wechselbrücke drauf.., da sollte sich doch was finden lassen ??
Russenkoffer gibt's bestimmt nur noch in Polen, in schön, und ohne Auto dran ..

#94 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von igor469 03.03.2018 19:09

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Zitat von Ich im Beitrag #93
Solche Traversen hat doch aber jeder LKW mit Wechselbrücke drauf.., da sollte sich doch was finden lassen ??
Russenkoffer gibt's bestimmt nur noch in Polen, in schön, und ohne Auto dran ..


Stefan. Wie hier geschrieben wurde, Ural Traversen sind schon anders. Das sind ja nicht nur einfach quer Eisen. Muss du mal genau schauen. Die Höhe usw.
In Poland findest du auch nicht.
Mortalinvest. Haben Til Koffer für 5700€ 😠 bestimmt noch ene Frau dabei😂.
Wir werden schon was finden, gute, oder nicht so gute.
Und es wird passend gemacht.

#95 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von hurricaneaicke 03.03.2018 19:27

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Die LAK Traversen sind dahingehend speziell, da sie bei Geländefahrt die Verwindungen des LKW aufnehmen müssen. Daher sind die vorderen gummigelagert. Normale Straßen LKW haben so etwas nicht.

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Das ist im Übrigen der Uri welcher noch meinen Vergaser drauf hat und ich weiß nicht wohin er verkauft wurde.

#96 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von Ion Tichy 03.03.2018 19:54

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Oh, der Aicke war schneller, hab auch gerade geschrieben. Bei denen auf den Bildern fehlen noch die Twist Locks, an der hinteren kann man schön den Ausschnitt für die Winde sehen. Die Gummikeder sieht man leider nicht. Nur so fürs detailverliebte Auge.

Jedenfalls hat der Aicke natürlich Recht. Und die Idee, dort ganz normale Traversen vom 08/15 Lkw draufzusetzen ist ja nicht neu. Das haben seit Jahren immer wieder Leute versucht, sogar diese Träumer, die mitm Ural nen Containerdienst betreiben wollten. Warum das jetzt genau nicht so einfach geht, kann ich nicht sagen, bin ja kein Schlosser oder sowas. Jedenfalls müssen besagte Traversen (Nach- oder Umbau) bestimmte Eigenschaften erfüllen, um den Ural noch uneingeschränkt nutzen zu können. Ansonsten bekommst du Probleme mitm LAK. Ist wahrscheinlich so ähnlich wie der Fehler, die C-Schienen aus dem LAK auszubauen. Machen viele, ist aber Schwachsinn, weil der LAK dadurch instabil wird, wie du ja sicher selber weist. Ob manche denken, die wären nur dazu da, um Dinge daran zu befestigen? Egal wie, das Problem der besonderen Traversen besteht schon ewig. Viele haben es versucht, die meisten haben es nicht geschafft, unmöglich ist es sicher nicht. Auch nicht für Igor, aber da war er wieder, der Aufwand. Wenn das ganze so einfach wäre, würden viel mehr umgerüstete Pritschen-Ural mit LAK unterwegs sein.

#97 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von hurricaneaicke 03.03.2018 20:13

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Ich denke mal für eine Stahlbaufirma wäre es kein Problem die Traversen nachzubauen, jedoch wird dies einen stolzen Preis erziehlen.
Aber es ist halt immer die Frage was man mit dem Uri machen will. Ich habe den direkten Vergleich zwischen LAK, Planenkoffer und Russenkoffer bezüglich dem Platzangebot und wenn man für längere Zeit in Familie (evtl. einen Urlaub erleben) fahren möchte, dann hat der LAK den wenigsten und der Russenkoffer den meisten Platz. Für ein Wochenendtreffen im Schlamm ist natürlich der LAK pflegeleichter, weil viel Platz zwischen ihm und dem Uri. Es ist halt immer die Frage eines jeden Besitzers was will ich damit machen.

#98 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von Ion Tichy 03.03.2018 20:54

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Der stolze Preis fällt ja wieder unter den Punkt Aufwand.

Mir war es damals relativ egal. Es musste eben ein Koffer sein. Den LAK finde ich optisch schöner, ich mag diese besondere Form des Altglascontainers, sieht irgendwie cool aus. Dafür wäre im Russenkoffer mehr Platz gewesen, auch nicht schlecht. Und wenn alle Stricke reißen, der Ural sonst in einem Top-Zustand wär usw., hätte mich sogar irgend ein Nato-Shelter drauf nicht gestört. Das sollte ja immer die erste Frage sein, was will man eigentlich mit dem Fahrzeug.

#99 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von hurricaneaicke 03.03.2018 21:02

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Vom Aussehen her ist der 4320er mit seinem markanten Kühlergrill und einem LAK drauf auch mein absoluter Favorit, aber allein der Kaufpreis incl. Kosten für die Reparatur (die bei jedem Uri anfällt) lässt halt die Rationalität siegen. Wenn ich bedenke, dass mein Pritschen-Uri incl. Pritsche für ca. 2500,00€ auf dem Hof stand, dann noch mal ca. 2000,00€ investiert. Da fangen beim 4320er meist noch nicht einmal die Verkaufspreise an und ab da kann man im 375er schon Fahrspaß erleben, natürlich mit einer Reichweitenbegrenzung in Form der Geldbörse.
Aber da sind wir wieder bei dem Thema 375er oder doch eher ein 4320er.

#100 RE: 4320 steht endlich zu Hause. von igor469 03.03.2018 21:22

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Ich hoffe das es klappt mit dem Russen Koffer. Bei riesigen Angeboten bei uns.

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